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Petra Pau zu Gast im Tagesspiegel-Chat

Warum lohnt sich eine Stimme für die Linkspartei - oder auch nicht? Das können Sie, liebe Leserinnen und Leser, am Mittwoch mit Petra Pau direkt diskutieren, die auf Platz Zwei der Berliner Landesliste der Linken zur Bundestagswahl antritt. Zwischen 14 und 15 Uhr ist unser Chat für Ihre Fragen und Meinungen geöffnet und Frau Pau wird Ihnen antworten. zum Artikel

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Archivierte Diskussion - Nachrichten in chronologischer Reihenfolge

  • @Inagrs So schnell sieht und hört man sich wieder-vor einer Woche war ich im OSZ. Asylsuchende sind Menschen in Not, denen man helfen muß. Alle weitergehenden Überlegungen haben mit diesem humanistischen Ansatz erst einmal nichts zu tun. Natürlich können Asylsuchende auch eine kulturelle und wirtschaftliche Bereicherung sein. Nur: dazu müßte die Asylpolitik grundlegend geändert werden. Derzeit dürfen Asylsuchende nicht einmal arbeiten. Zu den Demonstrationen empfehle ich Ihnen http://www.petrapau.de/aktuell/down/130821_erklaerung_direktkandidatinnen.pdf

  • @Linkslibero Ein Krieg gegen Syrien löst keine Probleme, sondern mehrt diese auf unkalkulierbare Weise. Egal wie man zu den Mitgliedern des UN-Sicherheitsrates steht, ein Militärschlag ohne UN_Mandat wäre völkerrechtswidrig.

  • Kann ein "demokratischer Sozialismus" (wie im Programm gefordert) im Kapitalismus existieren? Sind Sie nicht zur Stützung des Systems gezwungen? Verraten Sie Ihre Grundsätze?

  • @argonaut123 Zu 1.: Nein!
    Die Erfahrung aller Länder mit gesetzlichen Mindestlöhnen besagt, daß die Arbeitslosenquote sank, die Kaufkraft stieg und der Binnenmarkt erstarkte.
    Zu 2.: Grundsätzlich finde ich: von Arbeit muß man leben können. Von Löhnen unter 10 Euro die Stunde kann man dies nicht und steuert zudem schnurstraks auf die Altersarmut zu.

    • 04. September
    • carlh_1
    • 14:22:41 Uhr

    Sehr geehrte Frau Pau, Artikel 38 GG. besagt, dass Abgeordnete des deutschen Bundestages "Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen" sind. Durch die sog. Fraktionsdisziplin ist das Handeln nach dem Gewissen allerdings nur sehr eingeschränkt möglich, da sog. Abweichlern Konsequenzen seitens der Partei drohen. Wie stehen sie dazu und denken sie, dass die Parteien einen zu großen Einfluss gewonnen haben? Sollte man dem nicht mit einem Wahlrecht a la Hamburg entgegenwirken?

  • Die Plakate der Linken beziehen sich fast alle auf Geld (Mindestlohn, Grundsicherung, Reichtum besteuern etc.) – wie passt das zu einer antikapitalistischen Partei?

    • 04. September
    • ja
    • 14:26:01 Uhr

    Sehr geehrte Frau Pau,

    wer hat ihrer Meinung nach bei dem TV- Duell
    Merkel kontra Steinbrück
    "besser abgeschnitten"?

    mfg
    ja

  • @Rotwurst Die LINKE ist gegen Werkverträge ebenso, wie gegen Leiharbeit mit Dumpinglöhnen. Im 1. Zugriff hat Frau Künast mit ihrem Verweis auf Betriebsräte recht. Er löst das Problem aber nicht flächendeckend. Möglicherweise muß der Bundestag eine gesetzliche Regelung schaffen, wobei flächendeckende gesetzliche Mindestlöhne die Mißstände schon erheblich entschärfen würden.

  • @carlh_1 Ich habe die Spezifik des Hamburger Wahlrechts derzeit nicht räsent, sorry. Ich stimme Ihnen allerdings zu, das Fraktionszwänge u. ä. die Souveränität des oder der einzelnen Abgeordneten grundgesetzwidrig einschränken. Das Paradebeispiel dazu habe ich in rot-grünen Regierungszeiten erlebt. Es ging um einen Kriegseinsatz der Bundeswehr, 8 Grüne waren dagegen, 5 durften nur mit NEIN stimmen, um die Zustimmungsmehrheit der Regierungsfraktion nicht zu gefährden. Die 8 wurden genötigt unter sich die 5 auszulosen, die ihrem Gewissen treu bleiben durften und so geschah es dann auch.

  • @ja Ich habe es nicht gesehen, sondern ein Buch gelesen.

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