Foto: Kai-Uwe Heinrich

Diskutieren Sie mit Anna Sauerbrey

Heute haben Sie, liebe Leserinnen und Leser, die Gelegenheit, mit Anna Sauerbrey zu chatten, die die "Netzspiegel"-Seite des Tagesspiegel verantwortet. Es geht um Fragen der Netzpolitik: Gibt es einen Weg, die Debattenkultur im Internet zu verbessern - und ist das überhaupt nötig? Wie frei sind wir als Bürger im Netz, und verkaufen wir uns selbst an mächtige Konzerne? Bietet das Netz schon genügend Verdienstmöglichkeiten für Kreative, und können wir auf das althergebrachte Urheberrecht verzichten? Ab 14 Uhr wird Anna Sauerbrey für eine Stunde Rede und Antwort stehen. Sie haben die Möglichkeit, direkt mit ihr zu diskutieren und Fragen zu stellen. Der Chat wird moderiert, das heißt, jeder Beitrag wird geprüft und dann gegebenenfalls freigeschaltet. Maßgeblich für die Veröffentlichung sind unsere Allgemeinen Community-Richtlinien. Unser Talkgast ist bemüht, so viele Fragen wie möglich zu beantworten, aber sicher werden einige Fragen unbeantwortet bleiben. Bitte beachten Sie, dass die Fragen an den Talkgast gestellt werden sollen. Im Anschluss präsentieren wir Ihnen eine Zusammenfassung des Live-Chats, mit der wir unsere gesamte Community zur Diskussion einladen. Um an dem Chat teilnehmen zu können, müssen Sie sich mit Ihrem Community-Benutzerkonto einloggen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich schnell und kostenfrei eines einrichten. Der Chat ist für Sie bereits fünfzehn Minuten vor dem offiziellen Beginn freigeschaltet, damit Sie schon ihre ersten Fragen loswerden können. (Tsp) zum Artikel

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Archivierte Diskussion - Nachrichten in chronologischer Reihenfolge

  • @mehrhits ....Unternahme müsste natürlich Übernahme heißen...

  • Als ein seit nun über 10 Jahren aktives Mitglied in politischen Foren bemerke ich in den letzten Jahren eine erschreckende Verschlechterung der Debattenkultur. Viele Debatten kann man gar nicht mehr führen, ohne dass es zu massiven Schlammschlachten und z.T. zu persönlichen Bedrohungen kommt. Was können wir tun, um die Diskussionskultur wieder auf vernünftige Beine zu stellen? Und zwar ohne den Usern das Gefühl zu geben, zensiert zu werden?

  • @JochenPankow 1994? Das ist früh! Die These vom Polizeistaat teile ich nicht. Sicher gibt es viele problematische Entwicklungen: Ausbau der Videoüberwachung, Quellen-TKÜ, Trojanereinsatz. Aber bislang funktioniert die Kontrolle doch ganz gut. Bei der Quellen-TKÜ zum Beispiel hat das Bundesverfassungsgericht Grenzen formuliert und gerade heute wurde laut Nachrichtenagenturen im Kabinett am TKG nachgebessert (genaues weiß man noch nicht). Das Wort "Polizeistaat" ist mir deshalb zu stark.

  • @trombovio,
    durchaus sollte es im Rahmen der Betriebskapazitäten immer so sein, dass auf Userfragen reagiert wird. Dies wäre der Idealfall. Bei mehr als 1000 Kommentaren täglich und mehreren Hundert Stammnutzern gibt es da natürlich sehr viel zu tun. Wenn dann mal auf eine Anfrage nicht oder nicht prompt reagiert wird, empfehle ich, noch mal nachzuhaken.

  • @suennerklaas das ist eine subektive Wahrnehmung die falsch ist. Der Begriff Troll wurde zum Beispiel schon vor 20 Jahren geboren!

  • Hängt von der Ursachenanalyse ab. Ich glaube, es ist so eine Art "broken-windows-effect" - wo es ein kaputtes Fenster und ein Graffiti an der Wand gibt, gibt es bald ganz viele. Was meinen Sie denn, woran es liegt?

  • Ist der fromme Wunsch nach transparency nicht eher eine nimby-Scheindebatte? Piratin Julia Schramm bspw. hat doch beispielhaft gezeigt, dass selbst die Fahnenträger der absoluten Öffentlichkeit und Rechtegemeinschaft im Netz dies nur promoten, solange es um geistiges Eigentum anderer geht.

    Bsp.: http://ow.ly/eJ7iL

  • "Promt" muss nicht sein. Aber gar nicht ist nicht schön. Habe schon oft nachgekakt; möchte natürlich auch nicht nerven.

  • @Mr.Bungle Im Prinzip kann ich in der Publikaiton von Julia Schramm nichts Schlimmes entdecken. Ich glaube, dass bis auf Weiteres beide Systeme nebeneinander existieren können: Das klassische Verlags- und Rechtewesen und die Creative-Commons / Open-Access-Kultur.

  • "Das Wort "Polizeistaat" ist mir [A. Sauerbrey] deshalb zu stark."
    Nennen Sie doch dann ein schwaches Wort, bitte.
    Uebertreibung zeigt oft gut, wohin es geht.
    'Wehret den Anfängen' ist doch ein gutes Motto nach der Erfahrung im Dritten Reich und der DDR mit den broken Windows und den Graffiti an der Wand.
    Jedenfalls sind wir soweit, dass Anne Frank heute nicht mehr zu verstecken wäre.

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