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Monika Grütters zu Gast im Tagesspiegel-Chat

Die CDU-Politikerin Monika Grütters vertritt Berlin seit 2005 im Bundestag und ist stellvertretende Landesvorsitzende ihrer Partei. Die Fachfrau für Kultur und Medien wird als mögliche Kulturstaatsministerin in einem nächsten Kabinett Merkel gehandelt. Am Freitag ist sie zwischen 12 und 13 Uhr zu Gast im Tagesspiegel-Chat und stellt sich ihren Fragen, liebe Leserinnen und Leser. Was möchten Sie von Grütters wissen? Reden Sie mit! zum Artikel

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Archivierte Diskussion - Nachrichten in chronologischer Reihenfolge

  • @Fritz Meyer:

    Zum BER gibt es eine gültige Rechtssprechung zum Nachtflugbetrieb, die alle Akteure bindet.

    Zum Neubau der Nationalgalerie verweise ich auf meine Antwort auf den User "ach" (weiter unten)

  • Liebe Grütters,

    mich würde Interessieren
    ob Sie über Klaus Landowsky, für den Sie ja in der Bankgesellschaft tätig waren, an die Kultur gekommen sind und ob Ihr persönliches Verhältnis nach der Bankenaffäre zu Landy gelitten hat?

  • @Sgt. Flower:

    Als ich Germanistik und Kunstgeschichte studierte, in der Oper Bonn, im Verlag, im Technikmuseum Berlin arbeitete und so meine Grundlagen für meine Kulturtätigkeit gelegt waren, kannte ich Klaus Landowsky noch gar nicht.

    Über private Freundschaften pflege ich mich öffentlich nicht auszutauschen.

  • Liebe Frau Grütters,

    es wird immer viel von schwarz-gelben Koalitionsplänen geredet. Wäre das Hamburger Modell der schwarz-grünen Koalition für Sie denn auch eine Überlegung wert?

  • @Mr. Bungle,

    wir möchten die erfolgreiche Arbeit der christlich-liberalen Koalition im Bund fortsetzen. Auf Landesebene arbeitet die Große Koalition in Berlin gut zusammen. Selbstverständlich kann ich mir vorstellen, dass es hier auch irgendwann einmal andere Varianten wie zB Schwarz-Grün geben kann.

    • 13. September
    • ach
    • 12:27:25 Uhr

    Geld und Kunst II


    Als das größte und teuerste Kulturprojekt der Bundesrepublik wird gern der Umzug der völkerkundlichen Sammlungen aus Dahlem nach Mitte gepriesen. Museumkritiker können den neu geplanten Räumen aber nicht so viel abgewinnen. Zudem gibt es die Bereitschaft, die Sammlungen eher als Rummelplatz zu präsentieren, wie das Humboldt-Lab zeigt.
    Worin sehen Sie den kulturellen Mehrwert des Umzuges?

  • Liebe/r ach,
    das Humboldt-Forum begeistert mich: auf dem zentralen Platz der Republik kann Deutschland sich am Beginn des 21. Jahrhunderts als Kulturnation definieren. Die außereuropäischen Kulturen sollen sich selbstbewusst im stadträumlichen Bezug zu unserer eigenen Kulturgeschichte gegenüber auf der Museumsinsel präsentieren.

    Interdisziplinär und exzellent werden hier der "Kosmos"-Gedanke eines Alexander von Humboldt unter der "Universitas"- Gedanke eines Wilhelm von Humboldt Gestallt annehmen.

    Es gibt kaum ein besseres Angebot an die Bürger in einer inzwischen ethnisch durchmischten Gesellschaft, wie sie in einer Metropole wie Berlin lebt.

    Wir alle machen ja immer wieder Diaspora-Erfahrungen. Gerade in Museen werden diese auf vorbildliche Weise aufgehoben, denn Museen sind für alle da. Und das Humboldt-Forum wird sich mit globalen Themen wie den Grenzen des Lebens, wie Tod und Sterblichkeit, mit Tradition und völkerverbindenden Gedanken mitten im Herzen Deutschlands und Europas präsentieren.

    Ich jedenfalls bin froh, dass wir der Versuchung widerstanden hier ein Parkhaus oder Kongresszentrum zu bauen. Mit dem Humboldt-Forum wird Deutschland seinem Ruf als moderne, weltoffene Kulturnation einmal mehr gerecht.

  • Guten Tag Frau Grütters,

    schön, dass Sie sich die Zeit nehmen.

    Wie schätzen Sie eigentlich die Leistung der CDU im Berliner Senat ein? Bisher wurden an mehrere Senatsmitglieder der CDU Übergangsgelder gezahlt, weil sie ihrer Aufgabe personell oder inhaltlich nicht gewachsen waren.

    Sie haben sich damals gegen einen Einstieg in die Berliner Regierung entschieden. Schätzen Sie das heute als Fehler ein?

  • @Rotwurst:

    Die Große Koalition arbeitet gut und konstruktiv an der Lösung der Berliner Probleme. Innensenator Frank Henkel, Gesundheitssenator Mario Czaja, Justiz- und Verbraucherschutzsenator Thomas Heilmann und Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer leisten hervorragende Arbeit für Berlin.

    Ich selber bin mit großer Begeisterung Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Medien im Deutschen Bundestag und hoffe sehr, dass ich das auch nach dem 22. September 2013 weiter bleiben kann.

  • Liebe Frau Grütters, mit Verlaub so können Sie sich nicht aus "dem Staub machen".
    Wenn das Luftverkehrsgesetz geändert wird, ist auch eine geänderte Rechtslage gegeben, sodass dann Nachflugbetrieb möglich wird.
    Gegenwärtig hatte das BVerWG mit §29b die rechtliche Möglichkeit Nachtflugbetrieb zu verhindert.
    Wenn § 29b geändert wird - und zwar gerade geändert werden soll, um Nachtflugbetrieb zu ermöglichen.
    Angeblich soll den Airlines eine wirtschaftlichere Ausnutzung ihres Flugzeugparks ermöglichen - dann ist es rechtlich ganz legal, wider der Vernunft, möglich in dieser Republik Nachtflugbetrieb zu betreiben. .....und das wird dann auch so geschehen, denn dann können die Airlines ggffs dieses Recht einklagen.
    .......und die CDU hätte dann die rechtlichen Vorausetzungen dafür geschaffen.
    Also hätte ich bitte gern von Ihnen eine klare Aussage über Ihre Position zum zukünftig möglichen Nachtflugbetrieb, wenn die Änderungsabsicht tatsächlich umgesetzt wird.

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