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Monika Grütters zu Gast im Tagesspiegel-Chat

Die CDU-Politikerin Monika Grütters vertritt Berlin seit 2005 im Bundestag und ist stellvertretende Landesvorsitzende ihrer Partei. Die Fachfrau für Kultur und Medien wird als mögliche Kulturstaatsministerin in einem nächsten Kabinett Merkel gehandelt. Am Freitag ist sie zwischen 12 und 13 Uhr zu Gast im Tagesspiegel-Chat und stellt sich ihren Fragen, liebe Leserinnen und Leser. Was möchten Sie von Grütters wissen? Reden Sie mit! zum Artikel

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Archivierte Diskussion - Nachrichten in chronologischer Reihenfolge

  • Liebe Tagesspiegel-Leserinnen und Leser,

    draußen schönes Wetter, innen gute Stimmung. Wir sind schon hier, und
    ich freue mich auf die Diskussion mit Ihnen und auf Ihre Fragen.

    • 13. September
    • ach
    • 12:05:11 Uhr

    Geld und Kunst

    letztes Jahr hat der Haushaltsauschuß 10 Millionen für den Umbau der Gemäldegalerie bewilligt. Nach Protesten gab es eine Variantenuntersuchung und ein neues Konzept. Hätte es das nicht vor der Bewilligung geben müssen?
    Sind die Abgeordenten nicht kritisch genug bei allem, was Kultur betrifft?

  • Liebe Frau Grütters,
    auf Wahlkampf-Tour setzen Sie auf den Slogan "Vorfahrt für Arbeit". Das ist in, aber plakativ.

    Wie genau sieht also Ihr Masterplan in puncto Beschäftigung und Mindestlohndurchsetzung aus für Berlin, sollte die CDU sich durchsetzen?

  • Liebe/r ach,
    die 10 Millionen Euro waren eine Anerkennung dafür, dass die Nationalgalerie eine Erweiterung braucht - nicht zuletzt wegen der in Aussicht gestellten Sammlung Pietzsch.

    Bauliche Veränderungen stehen immer im Zusammenhang mit Überlegungen zur Unterbringung der Sammlungen selbst.

    Die Proteste bezogen sich vor allen Dingen auf den in diesem Zusammenhang debattierten "Masterplan", der die Verlagerung der "Alten Meister" auf die Museumsinsel vorsieht und den es schon seit Ende der 90er Jahre gibt.

    Ich finde es gut, dass aktuelle Entwicklungen wie in diesem Fall die Bewilligung der 10 Millionen Euro, immer wieder Anstoß zu grundsätzlichen Debatten geben.

    Dass im Zuge dieser Debatte auch neue Ideen entwickelt wurden, zeigt wie produktiv die Auseinandersetzungen sein können. Deshalb gibt es erst jetzt konkrete, mit Zahlen unterlegte Varianten für die Unterbringung unterschiedlicher Sammlungsbestände.

    Der Stiftungsrat der SPK und der Deutsche Bundestag werden noch gefragt sein, welche davon am Ende realisiert werden kann.

  • Lieber Mr. Bungle,
    den Slogan "Vorfahrt für Arbeit" nutzen wir in diesem Wahlkampf zwar nicht, aber die Vorfahrt für Arbeit ist für uns ganz klar: noch nie war so viele Menschen in Arbeit wie heute, 1,6 Millionen sind zusätzlich in sozialversicherungspflichtige Arbeit gekommen. Es gibt immer noch 440.000 freie Stellen.

    Wir sind zuversichtlich, diese gute Arbeitsmarktpolitik fortsetzen zu können und die Vollbeschäftigung ansteuern zu können.

    Auch wir sind für Lohnuntergrenzen. Sie sollen von denen verhandelt werden, die davon etwas verstehen nämlich den Tarifpartnern. Zuletzt konnten wir so einen Mindestlohn für die Pflegebranche aushandeln.

  • Sie kandidieren ja für den Wahlkreis Marzahn-Hellersdorf, der seit langem von der Linken dominiert wird.

    Wie motivieren Sie als Politikerin sich, Ihre Bezirkspolitik weiterhin konsequent zu vertreten, wenn selbst Ihr Wahlleiter, Thomas Schroeder, vorab anführt, "Mehr als ein Achtungserfolg ist nicht drin"?

  • Lieber Mr. Bungle,
    Thomas Schröder war 2005 (!) für mich tätig. Seitdem haben wir sehr viele Achtungserfolge erreicht. Die CDU ist im Bundestagswahlkreis Marzahn-Hellersdorf mittlerweile die zweite Kraft und Mario Czaja gewinnt seinen Abgeordnetenhauswahlkreis fast mit absoluter Mehrheit.

    Ich bin hochmotiviert auf diesem Erfolgsweg weiterzugehen!

  • Die Zahl der Nichtwähler wird auch bei dieser Wahl sehr hoch sein.
    Sehen Sie das "Nichtwählen" als eine Art der politischen Willenserklärung an?

    Wäre es nicht besser stattdessen den Piraten den Einzug in den Bundestag zu ermöglichen?

  • @K-M-K

    woher wissen Sie schon heute, wie hoch die Zahl der Nichtwähler sein wird?

    Ich kann nur jeden ermutigen, an der Meinungsbildung in Deutschland aktiv mitzuwirken und ein so tolles Recht wie das Wahlrecht wahrzunehmen.

  • Hallo Frau Grütters, die CDU will §29b des Luftverkehrsgesetzes ändern, mit der Folge, dass zukünftig Nachflugbetrieb auf allen Flughäfen möglich ist.
    Fakt ist dass Nachtflugbetrieb massiv gesundheitsgefährdend ist. Die Studienlage ist da eineindeutig.
    Wie stehen Sie angesichts dieser Gesundheitsgefährdung zu der Frage Nachtflugbetrieb im Allgemeinen und am BER ?
    Wenn auch das eingeschränkte Nachflugverbot gegenwärtig für BER gelten soll, so wird durch die geplante Änderung des o.g. §29b auch am BER zukünftig Nachflugbetrieb möglich sein.
    Wie ist Ihre Position zum Nachtflugbetrieb?

    Wie ist Ihre Position zum "Hinterhof"Neubau der Nationalgalerie?

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