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Diskutieren Sie mit Harald Martenstein

Fehlt den Schülern in Berlin der Druck? Ist die Stadt zu gewalttätig? Und hängt das eine vielleicht mit dem anderen zusammen? Harald Martenstein hat zuletzt für viel Aufsehen in der Tagespiegel-Community gesorgt. Heute können Sie liebe Leserinnen und Leser den Autor selbst befragen. Von 14 bis 15 Uhr in unserem Live-Chat! zum Artikel

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Archivierte Diskussion - Nachrichten in chronologischer Reihenfolge

  • @eteco: Darüber, was "Aufklärung" genau bedeutet, werden Sie von 5 Journalisten vermutlich 5 verschiedene Meinungen bekommen. Nein, die Medien sollten berichten und kommentieren und sich nicht als Pädagogen verstehen. Was nicht heißen soll, dass ich etwas gegen Pädagogik hätte.

  • Lieber Herr Martenstein, das mit den verschiedenen Meinungen ist sicherlich richtig. Meinungen sollten ja aber begründet werden können mit Argumenten, die in der Realität verankert sind. Daher verwundert es doch, dass man in dieser Frage (Buschkowskys Buch) zu so unterschiedlichen Bewertungen kommt. Könnten nicht auch Absichten dahinterstecken: Entweder Verharmlosung und Beschönigung oder aber auf der anderen Seite Alarmismus? Welcher Sichtweise stimmen Sie aus welchen Gründe zu?

  • Moin,

    die angekündigte Skandalaktion #tits4humanrights vor dem Brandenburger Tor ist gerade beendet - ohne tits - näheres hier:
    http://tits4humanrights.wordpress.com/

    haben die Aktivisten recht mit ihrer Medienschelte und dieser durchaus fragwürdigen Aktion?

  • Hallo Herr Martenstein,

    ich persönlich glaube nicht, dass es am "Druck" für Schüler mangelt, viel mehr geht es um mangelnde Perspektiven und die Angst vor einem Leben nach der Schule. Denn dort wartet das große Unbekannte. Diese Angst entlädt sich viel zu oft in Aggressionen und Gewalt. Es bringt also nichts, Schülern unnötigen Druck aus zu setzten. Vielmehr müsste daran gelegen sein, ihnen zu helfen, sich selbst zu finden und ihre Störken auszubilden. Nur weil jemand nicht rechnen kann und keinen Abschluss bekommt, ist er automatisch ein schlechter Mensch!

    Wir müssen also wieder mal die Schule neu erfinden. Ohne Druck. Mit Mut.

    MIt freundlichen Grüßen, Sina

  • @kritischerdenker: ja, gewiss, es gibt auch Interessenlagen. Ich wäre aber vorsichtig damit, meinem Gegenüber dergleichen zu unterstellen, solange ich keine Belege dafür habe.

  • @Sinafete: Leider kann niemand ohne Anstrengung etwas lernen. Es ist unmöglich. Und um sich anzustrengen, muss man sich einen Ruck geben. Ich glaube, dass man Kindern hilft, wenn man ihnen eine Arbeitshaltung und ein wenig Disziplin beibringt - sie brauchen das später im Leben. Natürlich darf man den Druck nicht übertreiben, natürlich muss es auch Freiräume geben.

  • Hallo. Was unterscheidet Berlin von "failed states"? Von Megacities in der dritten Welt?

  • @karl_bold: Berlin ist noch nicht ganz so weit. Weil noch viel Altsubstanz vorhanden ist.

    • 29. Oktober
    • jdw
    • 14:14:07 Uhr

    Gleich noch eine Frage: In Ihrem Artikel zur Berliner Schulpolitik kritisieren Sie die fehlende Leistungskultur. Befürworten Sie das klassische dreigliedrige Schulsystem (wie in Bayern) grundsätzlich gegenüber den Gesamtschulen? Ermöglichen letzere nicht vielleicht eine höhere "Durchlässigkeit" Richtung Abitur?

    • 29. Oktober
    • WoWue
    • 14:14:37 Uhr

    Lieber Harald Martenstein,
    sind Sie Fußballfan? Wenn ja, haben Sie auch einen Lieblingsverein?
    Finden Sie, dass es zu viel Gewalt in den Stadien gibt oder bauschen die Medien und die Politik dieses Thema auf?
    Gruß Wolfgang Würz

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